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Im Bereich der Handchirurgie können in unserer Praxis oder in der Operativen Tagesklinik in Rüsselsheim zahlreiche Eingriffe angeboten werden. Eingriffe dieser Art können in aller Regel problemlos ambulant durchgeführt werden. Wo dies aufgrund des operativen Eingriffes oder zu erwartender Schmerzen nach der Operation nicht geboten erscheint, werden diese Operationen unter kurzen stationären Bedingungen durchgeführt. Der stationäre Aufenthalt beschränkt sich dabei meist auf wenige Tage und wird natürlich so kurz wie möglich gehalten.

Handchirurgie

Die Chirurgie an der Hand umfasst Eingriffe an Beuge- und Strecksehnen einschließlich der Sehnenscheiden und der Ringbänder, z. B. beim sog. schnellenden Finger. Daneben werden Nervenkompressionsyndrome der Hand wie das Carpaltunnelsyndrom oder das Engpasssyndrom der Loge de Guyon (am Handgelenk ellenseitig) operativ behandelt. Hierbei wird der durch Druck geschädigte Mittelhandnerv über einen kleinen Schnitt an der Hohlhand freigelegt, von Verwachsungen befreit und das einengende Band über dem Nerven gespalten. Hierdurch ist in der Regel der rasche Rückgang der Beschwerden zu erreichen. Die Rückbildung von Gefühlsstörungen und Muskelschädigungen der Hand benötigt dagegen nach der Operation meist eine längere Zeit. Ebenso werden eingeengte Nerven am Unterarm und Ellenbogen (Sulcus ulnaris-Syndrom) befreit, von Verwachsungen gelöst und ggf. auch verlagert um chronische Beschwerden zu beheben.
Daneben gehört auch die Behandlung von Arthrosen im Handwurzelbereich (z. B. Rhizarthrose) in unser Spektrum. Hierbei wird das betroffene Daumensattelgelenk teilweise entfernt und der Daumenstrahl durch eine umgeleitete Handwurzelsehne stabilisiert (Epping-Plastik).
Die operative Therapie der Faszienverhärtungen und Kontrakturen in der Hohlhand, dem sog. Morbus Dupuytren besteht in der möglichst radikalen Entfernung der erkrankten Gewebsanteile in der Handfläche und an den Fingern, um die Wiederherstellung der Handfunktion zu ermöglichen.